Geschichtswerkstatt Bräunlingen
Geschichtswerkstatt Bräunlingen

Aktuelles

 

Unter dieser Rubrik informieren wir Sie über jeweils zum Stand unserer Tätigkeiten. Wir geben auch, soweit uns bekannt und sinnvoll, Hinweise auf regionale Veranstaltungen:

 

Aktuelles zur Arbeit der Geschichtswerkstatt:

Aktuelles                                       (Stand: 01.12.2017)

Unter dieser Rubrik informieren wir Sie über jeweils zum aktuellen Stand unserer Tätigkeiten. Wir geben auch soweit uns bekannt, Hinweise auf regionale Veranstaltungen:

 

Aktuelles zur Arbeit der Geschichtswerkstatt:

Aufruf an die Bevölkerung zur Mitwirkung (22.11.2017, 

   Schwabo/Südkurier) mit Informationen zum offenen Projekt

   „Geschichtswerkstatt“ und Homepage

Erweiterung und Aktualisierung der Homepage (ständig)

Kontakt mit Personen, Gruppen, Instituten und Ämtern für

   historische Forschung

Erforschung der NS-„Euthanasie“-Fälle für Bräunlingen

Sommer 2019: Ausstellung und Veranstaltung(en) zum 75. Todesjahr

   des damaligen Bräunlinger Pfarrers Dekan Julius Meister ( gestorben

   am 14.07.1944)

Vorarbeiten für eine NS-geschichtliche Erinnerung im      

    „Kelnhof-Museum“ Bräunlingen

 

Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen:

Donaueschingen: Veranstaltungsreihe 2017/2018, zum Gedenken an Pfr. Heinrich Feuerstein und die lokalen Auseinandersetzungen Kirche-Nationalsozialismus:

Voraussichtliche Termine und Arbeitstitel (ohne Gewähr!):

Fr., 23.02.2018 – Hans Keusen, Überblick über Feuersteins Biografie; Elmar Enssle u. Gunter Faigle: die Enzyklika ‚Rerum Novarum‘ und Feuersteins Interesse an der Arbeiterfrage

Fr., 02.03.2018 – Heinrich Feldmann, Feuerstein als Theologe in der Kirche seiner Zeit

Fr., 09.03.2018 – Hubert Hermann, Feuersteins Einfluss auf die Donaueschinger Stadtgesellschaft

Fr., 16.03.2018 – Bernd Konrad [?], Feuerstein als Kunsthistoriker

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder im Internet.

 

50 Jahre Stadtmodell „Bräunlingen“ (Kelnhof-Museum)

In der Abteilung für Stadtgeschichte befindet sich ein vielbeachtetes und bestauntes Stadtmodell, das Johann Hummel konstruiert hat. Im reichhaltigen Archiv des langjährigen Bräunlinger Berichterstatters Engelbert Kropfreiter fand sein Sohn Wolfgang einen von Engelbert Kropfreiter verfassten Zeitungsartikel vom Dezember 1967:

Mechanikermeister Johann Hummel stellte sein Modell der Stadt Bräunlingen zunächst im Schaufenster seines Hauses in der Grabengasse aus. Der damals 74jährige Johann Hummel hatte das Modell in rund vierjähriger Arbeit aus Holz, Blech und Farbe erstellt und damit ein äußerst anschauliches Bild der Stadt um 1820 bis 1840 geschaffen. Johann Hummel war mir der Geschichte seiner Heimatstadt Bräunlingen eng vertraut, kannte noch viele längst verschwundene Häuser und konnte seine eigenen Erfahrungen um das von seinem Vater, dem Messner der Stadtkirche, ererbte Wissen ergänzen. Grundlage für seine Arbeit war ein historischer Stadtplan, den er vergrößert auf  die gewünschte Fläche übertrug. Dazu verwendete er die Angaben im Feuerversicherungsbuch von 1835, in dem jedes Haus verzeichnet  und die Stockwerkshöhe angegeben ist.

Das Stadtmodell erregte viel Aufsehen und wurde gebührend bewundert.  Joachim Schweitzer fand im Stadtarchiv den entsprechenden Eintrag in den Gemeinderatsprotokollen vom 2. Februar 1968: "Der Bürgermeister teilte mit, dass Mechanikermeister Johann Hummel sein über das alte Stadtbild angefertigtes Modell dem Heimatmuseum übergeben will. Das Modell stellt ein wertvolles Stück Stadtgeschichte dar. Das Modell soll in einer Glasvitrine aufbewahrt werden. Die Nachricht, dass Johann Hummel sein in vieler Kleinarbeit angefertigtes Modell, das im Schaufenster seines Betriebes in der Pfarrgasse seit einigen Wochen ausgestellt ist, dem Heimatmuseum übergeben will, wurde mit Dank und Anerkennung zur Kenntnis genommen."

 

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